Archiv für den Autor: Christina Costanza

Das Studienseminar frisch saniert

Wer das 2017 noch nicht vor Ort anschauen konnte, ist herzlich eingeladen, dies 2018 nachzuholen – siehe oben das neue Kursprogramm.

Hier gibt es eine kleine Vorschau…

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Das Studienseminar auf dem Kirchentag: Luther-Café, Bibelarbeit, Programmvorschau…

Das Schönste vorweg: Rechtzeitig zum Kirchentag ist unser Kursprogramm 2018 so weit, dass wir Themen und Termine im Postkartenformat mitbringen…

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Anmeldungen für 2016 noch möglich!

In einigen Kursen sind nach derzeitigem Stand noch Restplätze 2016 frei – herzliche Einladung! (Auch für andere Kurse können Sie sich noch anmelden; immer wieder ergibt sich die Gelegenheit, von der Warteliste nachzurutschen …)12363201_508900779271999_4368157978939571763_o
493. Fortsetzung folgt. Predigen in Serie
495. Heilige Texte
496. Raum für den Geist (auch für Ehrenamtliche)
497. Filmkurs

Foto: Kristin M. / jugendfotos.de / CC-Lizenz (by-nc)

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„oh“ – Vernissage am 11. November um 19 Uhr

Die neue Ausstellung „oh“ im Theologischen Studienseminar Pullach bei München versammelt Bilder und Zeichnungen des Künstlers Jess Walter aus den letzten zehn Jahren. Zu sehen sind Figuren in Bewegung, Wortfragmente und malerische Experimente mit Farbe und Form. Die Werke setzen menschliches Leben angesichts von Bedrohung und Bewahrung, Verschwinden und Erinnern, Sprache und Beziehung ins Bild. Dabei schreiten sie die Grenze zwischen Figuration und Abstraktion immer neu ab.

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Jess Walter, „oh“, 2014, 200 x 150 cm, Linoldruck, Tusche, Acryl auf Nessel

Am 11. November 2015 um 19 Uhr wird die Ausstellung mit einem Künstlergespräch eröffnet: Prof. Dr. Wilhelm Gräb tritt mit den Bildern und dem Künstler in Dialog. Der Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin hat seinen Forschungsschwerpunkt auf dem Verhältnis von Religion und Kultur. Gäste sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung im Theologischen Studienseminar, Bischof-Meiser-Str. 6 in Pullach, wird bis zum 10. Juni 2016 zu sehen sein. In der Regel sind die Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 8 bis 13 Uhr (außer in den Ferien). Es kann aber auch gerne ein anderer Besichtigungstermin vereinbart werden: info@velkd-pullach.de, 089 744 8529-0).

Jess Walter

Jess Walter wurde 1959 in Ornbau (Mittelfranken) geboren. Er studierte von 1979 bis 1985 an der Kunstakademie München Malerei und Kunsterziehung. Seit vier Jahren lebt er mit seiner Familie in Pullach; sein Atelier befindet sich in der Platform – Räume für zeitgenössische Kunst in Obersendling.

Näheres zur Ausstellung „oh“

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Jess Walter, „Kämpfer I“, 2006, Linoldruck, Öl, Lack auf Papier, 150,7 x 245 cm

In den figurativen Arbeiten Walters bis 2010 wird der Bezug von menschlichen Figuren zu einem undefinierten „Außen“ auf vielfältige Weise thematisiert. Dieses Außen verdichtet sich in der Serie „river of no return“ zur existentiellen Bedrohung: Film stills einer Floßfahrt auf reißendem Fluss aus dem berühmten, gleichnamigen Film mit Marilyn Monroe und Robert Mitchum bilden den Ausgangspunkt für eine malerische Reise, die auch die Grenze zwischen Form und Auflösung, Figuration und Abstraktion auslotet. Dies findet seine Fortsetzung in den abstrakten Bildern ab 2011, in denen Jess Walter verschiedene Erscheinungsformen von Malerei untersucht. Gemalte und gespachtelte Flächen aktivieren in ihrer Einfachheit den Bildraum und erzeugen ein zartes Gefüge von Spuren. In den großformatigen Bildern von 2014 schließlich werden Linoldruckbuchstaben auf die Leinwand gestempelt. Malerische Eingriffe löschen einzelne Buchstaben wieder aus und verbergen das darunterliegende Zeichen. Es entsteht kein ablesbarer Sinnzusammenhang; vielmehr laden die Bilder den Betrachter in ihrer poetischen Offenheit zu eigenen Assoziationen ein.

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Jess Walter, „river of no return 8“, 2006, Öl auf Nessel, 40 x 50 cm

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Grüner Gockel für das Theologische Studienseminar

Das Theologische Studienseminar der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Pullach bei München erhält das kirchliche Umwelt-Zertifikat „Grüner Gockel“ („Grüner Hahn“).

indexDas mit der Europäischen Verordnung EMAS (Eco Management and Audit Scheme) konforme Zertifikat bestätigt die erfolgreiche Einführung eines systematischen Umweltmanagements. Das Studienseminar verpflichtet sich damit u.a. zur kontinuierlichen Verbesserung in der Umweltfreundlichkeit seines Studien- und Gastbetriebs.

Hierfür haben die Mitarbeitenden nach einer umfassenden Bestandsaufnahme ein entsprechendes Programm für die nächsten vier Jahre entwickelt. Regelmäßig erhobene, umweltrelevante Verbrauchsdaten belegen künftig dessen Wirksamkeit.

„Zur theologischen Bildung, für die das Studienseminar steht, gehört auch das Nachdenken über schöpfungsgemäßes Handeln“, erläutert der Rektor der Einrichtung, PD Dr. Detlef Dieckmann. Und beim Nachdenken soll es nicht bleiben: „Der ‚Grüne Gockel‘ ist für Mitarbeitende und Gäste im Haus ein Zeichen unserer Selbstverpflichtung, durch umweltschonendes Handeln zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen.“

Bereits seit vielen Jahren bezieht das Studienseminar Strom und Wärme (letztere durch Solar- und Tiefen-Geothermie) zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. Nach der Umsetzung erster energetischer Sanierungsmaßnahmen und der Biozertifizierung der Verpflegung 2015 sei die Einführung eines Umweltmanagements der nächste konsequente Schritt, so Dieckmann. Die Studienleiterin und stellvertretende Rektorin Dr. Christina Costanza ergänzt: „Mich beeindruckt besonders, dass alle Mitarbeitenden im Studienseminar dem Umweltteam angehören und dieses Programm mittragen.“

Hier finden Sie die Umwelterklärung als pdf.

(Foto: Andreas Schmidt)

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Das Theologische Studienseminar auf dem Kirchentag

Besuchen Sie uns an unserem Stand (mit Luther-Café):
Markt der Möglichkeiten, Zelthalle 1, Stand A02

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Und hier wirken wir auch beim Programm mit:

Donnerstag, 15.00-18.00 Uhr:
Podium „Vom Wortsalat zur Götterspeise. Neue Bibelübersetzungen und Literatur im Gespräch“

Donnerstag, 15.00-18.00 Uhr:
Podium „Gottesdienst 3.0 – Virtuell und spirituell“

„… sich freuen und Gutes tun“ – Der Text für die Bibelarbeit am Freitagmorgen wurde in Pullach vorbereitet. Hier finden Sie den Text aus Kohelet 3 und eine exegetische Skizze dazu.

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Öffentlicher Abschluss des Kurses „Update Liturgik“

2015-02-27 Plakat Abendgd Jakobuskirche

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„Hier stehe ich“ – Luther als Playmobilfigur

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Foto: Stefan Hippel

Während wir hier in der letzten Woche mit den Mitgliedern verschiedener Synoden in den VELKD-Gliedkirchen auch über das Profil lutherischer Theologie und Frömmigkeit nachgedacht haben, wurde in Nürnberg Luther der Öffentlichkeit vorgestellt – als Playmobilfigur. Die Figur wurde von der Deutschen Zentrale für Tourismus zusammen mit der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg entwickelt, und man kann sie auch schon vorbestellen.

Kein unbewegliches Denkmal aus Stein, sondern zum Betrachten, Verrücken, Ausprobieren gemacht. Eine spielerische Annäherung an Luther auf dem Weg ins Jubiläumsjahr 2017, die Fragen aufwirft? Was heißt „lutherisch“ sein heute? In welchem Verhältnis steht der gegenwärtige Protestantismus in seinen lutherischen Spielarten zu seinem großen Namensgeber, der sich immer wieder janusgesichtig zeigt – mal dem Mittelalter zugewandt, diesem in theologischen und (kirchen)politischen Entscheidungen verhaftet, mal den Blick in die Zukunft gerichtet, Wegbereiter einer neuzeitlichen Theologie und Kirche. Hierzu gibt es ein Interview der FAZ mit dem em. Professor für Systematische Theologie aus Halle a.d. Saale, Ulrich Barth – „Gott bleibt bei Luther immer auch ein Rätsel“.

Das Besondere am Lutherischen ist die lebendige Verbindung von Tradition und Erneuerung. Wie dies auszubuchstabieren ist, darüber denken wir in Pullach auch in den nächsten Kursen nach.

Übrigens: Im Sinne mündigen Christentums hat sich eine Bewegung gebildet, die für den Paymobil-Luther einfordert, was zu seinem historischen Vorbild kontextuell dazugehört: Die Wartburg. Den Papst. Katharina von Bora. Damit wahre Spielfreude entsteht.

Bildquelle: nordbayern.de

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2015 hat im Studienseminar gut angefangen…

IMG_1518… mit dem Segensgruß der Sternsinger aus der katholischen Gemeinde. Und mit dem Studienkurs „Neu im Amt„: Elf Superintendenten, Pröpste, Dekane (ja, dieses Mal zufälligerweise alles Männer), die neu in ihrem ephoralen Amt sind, reflektieren mit den Referenten von Prof. em. Wilfried Härle bis Landesbischöfin Ilse Junkermann die Anforderungen ihres Amtes und stellen sie in den größeren Horizont kirchlich-theologischer Tradition.

Ein solcher Kurs findet in Pullach jedes Jahr direkt nach den Weihnachtsferien statt – wer neu in einem ephoralen Amt ist oder es in absehbarer Zukunft sein wird, ist herzlich eingeladen im Januar 2016 nach Pullach zu kommen (direkt nach den Sternsingern).

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